Das Fortbildungskonzept

 

Die Fortbildung ist berufsbegleitend konzipiert, das heißt,

während der Fortbildung können bzw. sollen Sie schon beratend oder therapeutisch arbeiten.

 

Die Fortbildung „Gesprächspsychotherapie“ beinhaltet zwei Schwerpunkte:

Den theoretischen Teil, der in etwa ein Drittel des Unterrichts ausmacht und den Praxisteil mit dem reflektierten Training mit etwa einem Anteil von zwei Dritteln des Unterrichts.

 

Der theoretische Teil

Im Theorieteil der Fortbildung geht es zunächst um das grundlegende Wissen und Verstehen des Konzeptes von Rogers. Hier werden neben dem Verständnis für das Menschenbild das grundlegende Verständnis der drei Basisvariablen: Wertschätzung, Echtheit und Empathie im Vordergrund stehen. Im weiteren Verlauf der Fortbildung wird es Erklärungen und Erläuterungen zu den Themen des Ebene-Modells, der Schematheorie, des Explizierungsprozesses und klärungsorientierten Interventionsformen geben. Spezielle Themen werden der Umgang mit Entscheidungssituationen, die Trauerbearbeitung und die Arbeit mit eigenen, inneren Anteilen sein. Im letzten Teil der Fortbildung werden theoretische Grundlagen der Depression und der Interventionsmöglichkeiten im gesprächspsychotherapeutischen Prozess, wie z.B. des „Ein-Personen-Rollenspiel“ erläutert. Die Psychosomatik wird ebenfalls in einem speziellen gesprächspsychotherapeutischen Kontext erklärt und die therapeutischen Interventionsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die theoretischen Teile der Ausbildung finden im Rahmen eines Web-Seminars statt. Jeweils am Donnerstagabend vor den Ausbildungssamstagen wird hier interaktiv, lebendig und unter Einsatz verschiedener didaktischer Lehrmethoden dieses Wissen vermittelt.

Bitte haben Sie keine Scheu vor dieser Art des Lernens.

Für die Teilnahme an einem Web-Seminar benötigen Sie nur Ihren Computer/Laptop und eine Internetverbindung. Das Einwählen in das Seminar ist sehr einfach und Sie erhalten hier jede Hilfestellung, die Sie benötigen.

Der Unterricht als Web-Seminar bietet einige Vorteile:

  • Der Unterricht ist life mit der Ausbilderin. Sie sehen und hören sowohl die Ausbilderin als auch eine Tafel oder eine Powerpoint. Sie können hier einfach nur zuhören oder Sie können sich aktiv am Unterricht beteiligen, in dem Sie Ihre Fragen stellen.
  • Sie müssen nur einmal pro Fortbildungswochenende anreisen. Das bedeutete, Sie verbringen weniger Zeit auf der Straße oder im Zug. Somit erleben Sie auch keine Staus oder Zugverspätungen und damit deutlich weniger Stress.
  • Sie können entspannt von zu Hause aus dem Unterricht folgen. Vielleicht gemütlich auf dem Sessel oder in ihrem Arbeitszimmer.
  • Sollten Sie einmal verhindert sein, weil Sie länger arbeiten müssen oder Ihre Kinder Sie brauchen, so können Sie sich die Aufzeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt in Ruhe anschauen. Sie werden keinen Unterrichtsstoff mehr verpassen. Auch nach dem praktischen Fortbildungssamstag stehen Ihnen die Aufzeichnungen zur Verfügung, so dass Sie Ihre Erfahrungen aus den praktischen Übungen mit der Theorie noch einmal zusammen bringen können.

 

Der Praxisteil mit dem reflektierten Training

Das Hauptaugenmerk dieser Fortbildung liegt auf dem praktischen Erlernen und Erfahren dieser Methodik. Auf Grundlage des theoretischen Wissens ist diese Methode nur durch eigenes Üben, Selbstausprobieren und Selbsterfahrungen erlernbar. Viele Fragen ergeben sich erst, wenn man einmal die verschiedenen Haltungen und Interventionen im Kontext eines professionellen Gespräches geführt hat. Die Kunst des Zuhörens ist sicherlich einfach, aber nicht leicht zu praktizieren. In einer unbedingten Wertschätzung zu bleiben, fällt auch nicht immer leicht. Keine Ratschläge zu erteilen, auch wenn am es nur gut meint, ist oftmals ungewohnt. Gesprächspausen zuzulassen ist ebenfalls für viele Menschen gewöhnungsbedürftig. In der Gesprächspsychotherapie sind die Entwicklung von Geduld und Zuversicht von zentraler Bedeutung.

In regelmäßigen Übungssetting werden Sie die verschiedenen Aspekte der Klientenzentriertheit und der Klärungsarbeit ganz praktisch ausprobieren. Im Anschluss werden diese Settings durch die Ausbilderin in einer wertschätzenden Art reflektiert und im Sinne des gesprächspsychotherapeutischen Ansatzes korrigiert. Die achtsamkeitsbasierten Übungen fließen im praktischen Unterricht regelmäßig ein und bilden einen Teil der Selbsterfahrung. 

Der praktische Teil dieser Fortbildung findet an den Samstagen im Präsenzunterricht statt. In Übungssettings wird an diesen Fortbildungstagen immer wieder geübt, die Basisvariablen und die klärungsorientierten Interventionen umzusetzen. Dabei geht jeweils eine Teilnehmer(in) in die Rolle des Therapeuten und eine Teilnehmer(in) geht mit einen eigenen Thema in die Rolle des Klienten. Ein bis zwei Teilnehmer bilden einen unterstützenden Rahmen.

Ab dem 2. Fortbildungssamstag werden diese Settings auditiv aufgenommen, so dass in der Gruppe eine gemeinsame Reflexion erfolgen kann. In einem wertschätzenden und achtsamen Umgang kann hier jeder Teilnehmer sehr viel über die Umsetzung der gesprächspsychotherapeutischen Grundhaltungen und Interventionen erfahren und erlernen.   

 

Darüber hinaus können Sie auch eigene Klienten-Prozesse aus Ihrer Beratungs- oder Therapiepraxis mit einbringen. Hier wird Ihre Beratungs- bzw. Therapeutenarbeit sehr wohlwollend und vertraulich durch die Ausbilderin und die Ausbildungsgruppe supervidiert. Dies hat einen großen Lerneffekt für Alle.

 

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Tel. 02303/237610

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Zertifizierte Verbandsschule des BDH
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Die Via Vita Heilpraktikerschule ist offizieller Weiterbildungsanbieter
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