Was ist Gesprächspsychotherapie?

  

 

 

Die Gesprächspsychotherapie geht auf den amerikanischen Psychologen Carl R. Rogers zurück. Carl Rogers entwickelte 1942 seine wichtige Grundannahme für die Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie:

Jeder Mensch besitzt eine Tendenz, sich in Richtung Wachstum und Gesundheit zu entwickeln (Aktualisierungstendenz). Deshalb ist es nach seiner Konzeption nicht die Aufgabe der Berater/Therapeuten, die Klienten mit guten Ratschlägen zu versorgen, sondern vielmehr den Klienten eine geschützte und angstfreie Atmosphäre zu geben, in dem sie die Möglichkeit erhalten, zu einem neuen Verständnis ihrer Selbst zu kommen. Hierbei wird insbesondere die Gefühls- oder Bewertungsebene im unmittelbaren Erleben der Klienten betont.

Im Jahr 1952 erweiterte Rogers seinen Ansatz um die drei Basisvariablen: Akzeptanz, Echtheit (Kongruenz) und einfühlendes Verstehen (Empathie). Diese drei Basisvariablen gelten als Haltungen oder Grundeinstellungen der Therapeuten, die in ihrer Umsetzung zu einer spezifischen Art der therapeutischen Beziehung führen. Sie erzeugen einen „Wachstumsraum“, in dem die Klienten sich selbst finden und gesunden können.

 

Im Laufe der letzten Jahre wurde dieser Ansatz von verschiedenen Experten erweitert. Insbesondere Prof. Dr. Rainer Sachse entwickelte hier den klärungsorientierten Ansatz, in dem Klienten aktiv eingeladen werden nach „innen“ zu schauen, um so ihre Gefühle, Bedeutungen, verinnerlichten Normen und Wertesysteme besser zu verstehen. Diese Systeme (Schemata) sind für die Handlungen im alltäglichen (Er-)Leben verantwortlich und führen unter Umständen zu Problemen bzw. Störungen. In der spezifischen, sehr vertrauensvollen Arbeitsbeziehung geben Therapeuten jedem Klienten die Unterstützung, die diese Personen speziell brauchen, um die inneren Klärungsprozesse zu fördern. In diesem Prozess werden die Klienten von dem Therapeuten/Berater angeleitet mit einem gewissen Abstand ihre Problembereiche zu betrachten. Hierdurch kommen sie in andere Perspektiven und lernen ihre emotionale Beteiligung wahrzunehmen und erst einmal anzunehmen. Durch diese wertschätzende Annahme und dieses Verständnis über sich selbst, kommen Klienten zu ganz eigenen und individuellen Lösungen ihrer Probleme. Der Therapeut/Berater unterstützt hier empathisch die Entwicklung der individuellen Lösungsmöglichkeiten, ohne eigene Ideen einzubringen.

 

Der achtsamkeitsbasierte Ansatz ergänzt dieses Konzept dahingehend, dass Klienten explizit eingeladen werden für einen längeren Zeitraum mit ungeklärten und unter Umständen schmerzhaften Wahrnehmungen zu sein und dieses Erleben nicht gewohnheitsmäßig „weg machen zu wollen“. Berater/Therapeuten sind hier gefordert, dem Klienten zu Seite zu stehen und ihnen mit verschiedenen Atem-Übungen und vorgelebter Geduld, mit tiefen Verständnis und Zuversicht zur Seite zu stehen.

 

In dieser Fortbildung werden Sie sehr wirksame und erprobte Möglichkeiten erlernen, um die Klärungsprozesse Ihrer Klienten explizit zu steuern. Dabei gilt, dass Klienten Experten für die Inhalte und Therapeuten Experten für den Therapie- und Beratungsprozess sind.

 

Dieser Prozess wird von speziell zu erlernenden Interventionen gefördert, wobei die wertschätzende Haltung und das empathische Verstehen als Basis umgesetzt werden. 

 

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